Schwimmbahnen Masters im Berliner Schwimmverband  
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Erster Berliner Masters-Cup

28.06.2010

Bis auf einige lange Strecken bot der erste Berliner Masters-Cup fast das gesamte olympische Schwimmprogramm. Circa 300 Sportler aus Deutschland (davon 195 aus Berlin), Österreich und Tschechien nahmen das Angebot des Berliner Schwimmverbandes an und machten eine Standortbestimmung im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften und die kommenden Weltmeisterschaften. Die internationalen und nationalen Gäste boten den Schwimmern aus Berlin in fast allen Altersklassen ausgewogene Konkurrenzen. Berlin und im Besonderen die Schwimmhalle SSE sind scheinbar ein lohnenswertes Reise- und Wettkampfziel. Unter der Berücksichtigung dieses Aspekts können wir vielleicht darüber nachdenken, unsere Wintermeisterschaften auf den Langen Strecke national auszuschreiben, um diese Veranstaltung in Zukunft sportlich etwas aufzuwerten, denn einige 200-m-Strecken wurden besonders stark von den Gästen besetzt. Und das wahrscheinlich nicht ausschließlich wegen des günstigen Meldegeldes. Der Berliner Schwimmverband zeigt mit dieser Veranstaltung, dass man auch ohne hohe Startgeldforderungen einen adäquaten Wettkampf ausrichten kann. Bei der Planung der neuen Auflage müssen wir darauf achten, nicht zu dicht an den Termin der Berliner Meisterschaften zu rücken, um den Stellenwert von Berliner Titelkämpfen zu erhalten.

(ug)

Für die drei besten Ergebnisse (gemäß der DSV-Punktetabelle) wurden geehrt:

Frauen:
Christel Schulz (Einheit Rathenow), AK 60, 50m F in 0:33,82;
Katja Trosien (Wfr. Hannover), AK 30, 50m S in 0:29,38;
Kerstin Pieper-Köhler (Blumenthaler SV), AK 50, 200m R in 2:56,80.

Männer:
Achim Reif (BTSC), AK 50, 200m R in 2:29,32;
Markus Follmann (Vorspiel SSL), AK 45, 50m R in 0:29,47;
Rainer Fritsche (BTSC), AK 55, 400m F in 5:07,83.